Unsere Reisen 2020....standen unter dem schlechten Stern namens COVID 19! Die 2 geplanten

Mehrtagefahrten (Schwarzwald und Valkenburg/NL) mussten wohl oder übel abgesagt werden. Sie bleiben aber

für die nächsten Jahre in unserem Reiseplan.

Wenigstens bzw. immerhin konnten wir die Tagesfahrt am 20.10. 2020 durchführen, gerade noch vor den erneuten

einschränkenden Verhaltens-, Kontakt- und Reisevorschriften im November ´20. Hier nun unser Tagesfahrtbericht:

 

Tagesfahrt am 20.10.20 Emsflower Emsbüren & Gartenwelt

 

Ging das denn? Ja, sehr gut sogar! Lobenswert war die Vorbereitung  und Einhaltung der CORONA-Vorschriften aller Beteiligten, nämlich FELIX-Reisen, unserer Vereins-Reiseorganisation und der Mitfahrer. Nach gut 2 Stunden erreichen wir Emsbüren (gleich an der A 31/A30 Kreuzung Richtung Emden gelegen). Beeindruckend schon von außen: die  Hallen, 64.000 m² überdacht, der Versand (ca. 8 Verlade-rampen ) sowie reichlich Parkplätze für die Besucher.  Wir hatten eine 1,5 h-Führung gebucht und wurden umfassend informiert.

Die Produktionsbesichtigung vermittelte uns einen Einblick in die derzeitige Produktion von Topf- und Beetpflanzen in Europas größter Gärtnerei. Je nach Auftragslage und Saison sind sowohl Stecklingsroboter und Pflanzmaschinen als auch die Produktionsmitarbeiter in Aktion zu sehen. Zusätzlich klärten uns Informationstafeln über alle wichtigen und interessanten Produktionsschritte auf. Alles ist so organisiert, dass unterschiedliche Töpfe, Schalen und Trays je nach Kundenwunsch geliefert werden können.  Interessant auch die computergesteuerte Bestückung, Verladung und Transport der Endprodukte in das Versandlager. Über 300 Mio. Pflanzen werden an bekannte Discounter-Ketten, Gartencenter, Blumenläden usw. verkauft; ein Teil davon auch an die benachbarte Gartenwelt Emsbüren.

Beeindruckt hat die Teilnehmer auch die angewandte umweltfreundliche Energie. Es wird die „Emsflower BioPower“ Anlage eingesetzt, in der mit biologischen Brennstoffen (unbehandeltes Holz aus der Landschaftspflege) Strom produziert wird. Mit der Restwärme werden die Gewächshäuser versorgt. Außerdem produziert die Anlage mehr als 8000 Megawatt Ökostrom im Jahr. Dies genügt, um den Betrieb und zusätzlich 2000 Haushalte zu versorgen. Nachfolgend einige Einblick gebende Fotos (1 x anklicken = Vergrößerung):

 

 

Weiter ging es in das Schaugewächshaus. Darin gedeihen verschiedene Sorten von Schnittblumen und Gemüse. Die Lipper erlebten eine Vorstellung der entsprechenden Produktionsweise sowie Forschung und Entwicklung dieser Pflanzen. Wer wusste z.B. dass eine Tomatenpflanze bis 15m lang werden kann? Und wie können so große Pflanzen in einem Gewächshaus mit einer Höhe von lediglich 4,50 Metern wachsen? Emsland Gemüse: die Regionalität spielt bei den Verbrauchern eine immer größere Rolle. Die betrieblichen Erfahrungen werden genutzt, um in großem Stil Tomaten für die Region, das heißt für Teile Niedersachsens und Nordrhein-Westfalens, anzubauen.  Dies und viel mehr Wissenswertes wurde uns vermittelt.

 

Im angrenzenden Schmetterlingsgarten gibt es über 1.000 freifliegende Schmetterlinge in einer einzigartigen Kulisse zu bestaunen. Im  Tropengarten erwartete uns eine üppige Pflanzenpracht in einer Landschaft mit schönen Bachläufen und Teichen. Außerdem sind hier außergewöhnliche Pflanzen und Tiere aus aller Welt untergebracht – seien es Kakteen, hunderte Jahre alte Olivenbäume oder neugierige Papageien (Loris), Erdmännchen und kleine Affen. Für Kinder stehen einige Dinosaurier und ein weitreichendes, teilweise überdachtes Spielparadies bereit.

 

 

Im Anschluss an die Führung erwartete uns ein wohlschmeckendes, reichliches Mittagessen, das alle Teilnehmer zufrieden stellte. Nach der willkommenen Pause hatten alle Gelegenheit, sich vieles oder manches noch einmal anzusehen oder hinüber in die 400 Meter ent-fernte „Gartenwelt“, das XXL-Gartencenter von EMSFLOWER zu gehen.

Auf rund 24.000 m² wird eine Garten- und Erlebniswelt mit einem breitgefächerten Angebot präsentiert. Garten-, und Tierfreunde finden bei dort alles, was das Leben im Grünen schöner macht. Nützliche Gartenhelfer, Dekorationsartikel, exotischen Zimmer- und Gartenpflanzen, Springbrunnen usw. und aktuell die große Weihnachts-Ausstellung begeistern durchaus. Beim Zeus bzw. Nikolaus, was die dort alles verkaufen wollen….

 

 

So mancher unserer Reisegäste deckte sich mit Pflanzen und Dekosachen ein. Gegen 17 Uhr fuhren wir in froher Stimmung heim. Ein schöner Ausflug zu einem interessanten Ziel – nach allgemeiner Bewertung! Herzliches Dankeschön an unsere Reiseorganisatoren Annelie u. Uwe Kunze, Fa. FELIX-Reisen mit dem zuverlässigen "Vereins-"Fahrer Mario C. und allen Mitfahrern für ihr diszipliniertes CORONA-Miteinander.


Unsere Reisen in den letzten Jahren, auszugsweise.

 

- In dieser Rubrik befinden sich viele Fotos. Je nach Übertragungsrate und PC- Geschwindigkeit kann der

  Bildaufbau länger dauern.

  Der Fortschritt wird angezeigt - da ist etwas Geduld gefragt. Dennoch - es lohnt sich! -

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2019


Herrlicher Tag, glücklicher Tag - so, wie jeder einen Weihnachtsmarktbesuch mag!

 

Dienstag, 10. Dez. 2019: Über 60 Fahrtteilnehmer wurden - ziemlich unerwartet - auf dem Weihnachtsmarkt in Braunschweig mit sonnigem, trockenem und nicht zu kaltem Wetter empfangen. Busfahrer Mario C. setzte uns zentral in der Münzstraße, nahe dem Rathausturm ab. Das Rathaus, der Dom St. Blasii, die Burg Dankwarderode und das Vieweghaus rahmen die liebevoll geschmückten Stände prachtvoll ein. Rund 150 Stände bieten Kunstwerk, wärmende Sachen zum Tragen, Trinken oder Verspeisen sowie viel Süßes an.

Die kulinarischen Spezialitäten aus Braunschweig und der Region konnte man nur schwerpunktmäßig verkosten, alles geht nicht. Eine

große "Roß-Hütte" (Grill) mit Pferdefleich und-wurst findet man in Lippe selten. Außerdem unzählige Glühwein-Varianten, mit und ohne "Peng", - für den einen dies - für den anderen das - für alle gab es was! Nachfolgend einige Impressionen (Fotos 1 x anklicken = Vergrößerung):

Viele unserer Mitfahrer nutzen die Gelegenheit auch zu einem Abstecher in die Innen- und Altstadt. Der Dom, das Rathaus, die Burg Dankwarderode, das Landesmuseum, der Altstadtmarkt m.d. alten Rathaus, Gewandhaus, St. Martini-Kirche, Kohlmarkt, aktuell mit Eisbahn, Platz der dt. Einheit, Schlossplatz - man konnte nicht alles ablaufen. Stadt-Impressionen auf den folgenden Bildern:

Auf der Rückfahrt ab 17.15 Uhr ließ unser "Vereins-Weihnachtsbäcker" Uwe Kunze reichlich Kostproben seines verschiedenen, sehr schmackhaften Weihnachtsgebäcks verteilen. Eine willkommene, angenehme und gelungene Aktion, wie schon im Vorjahr. Herzlichen Dank an ihn für seine große Mühe! Obendrauf noch einen guten Kräuterlikor zum Sofortgenuss oder Mitnehmen....fürs Wohlbefinden.

Resümee der Teilnehmer: Der Braunschweiger Weihnachtsmarkt ist die Reise (und das Geld) wert! Eine gute Wahl und Entscheidung. Unsere Reiseorganisatoren Annelie u. Uwe Kunze hatten den BS-WM schon im Vorjahr getestet und für gut befunden. Auch dafür vielen Dank! Herzliche Dank an die Mitfahrer und ihr Vertrauen in die gute Reise- Organisation.

"Good bye Leute, schön war´s heute - mit Euch auf Tour zu sein - aber leider, aber leider,  kann´s nicht immer so sein. Eines Tages,

eines Tages , sind wir -vielleicht schon bei unserer Schwarzwaldfahrt vom 03. - 08. Mai 2020 ! - wieder vereint!"

Für diese Fahrt bitten wir um baldige Anmeldung.

Zur Weihnachtsfeier am Sonntag, 15.12.19, 15.00 Uhr im Hotel "Zur Burg Sternberg", laden wir alle herzlich ein.

Herzliche Weihnachtsgrüße und alles Gute für 2020, Euer/Ihr Sternberger Heimat- und Verkehrsverein e.V.

 

 

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Zur deutschen Ostseeküste…

führte die diesjährige große Vereinsfahrt unseres Vereins. Vom 10. - 17. Mai 2019 besuchten von Wismar - Gägelow aus 36 Reise-lustige Schwerin, die Insel Poel, Wismar, Sternberger Burg (?), Rostock mit Warnemünde, Fischland Darß mit Zingst und Ahrens-hoop, Lübeck und auf der Rückfahrt Lüneburg.

Auf der Hinfahrt am Freitag, 10.5., waren wir pünktlich in Celle zum Frühstück in einer Brasserie zur Stelle. Ein angenehmer Start in einen wettermäßig wechselhaften Tag. Richtung Ostseeküste und Wismar wurde es zunehmend besser. Einchecken im Hotel "Wyndham Garden" in Gägelow und die Erkenntnis, dass, einschließlich des ersten Abendessens, alles "okay" war. So konnte es bis zum Ende bleiben - und blieb es auch.  Ebenso das Wetter: Sonnig, Ostseewind, mal Wolkendurchzug, kurze Regenschauer, mal warm, mal frisch.Bestes Ausflugswetter - die ganzen Tage!

Samstag, 11.5., erste Ausflugsfahrt nach Schwerin mit Schifffahrt ab 10.30 Uhr. Herrliche Ansichten vom See auf das Schloss und die Stadt, mit Dom, Theater, Staatskanzlei, Marstall-Halbinsel und dem Stadtteil Schelfstadt. Wieder an Land, erkundeten die Lipper die Stadt auf eigene Faust: Schloss- und Stadtbesichtigung, Imbiss und Shoppen inkl.. Ein paar Impressionen........

Tipp: Fotos 1 x anklicken = Vergrößerung

 

 

Am Nachmittag, so gegen 16 Uhr, fahren wir weiter zur Insel Poel nach Kirchdorf. Dort "geraten" wir unplanmäßig in ein kleines Hafenfest und genießen dort das kulinarische Angebot, vor allem hervorragend schmeckende Fischbrötchen vom Kutter. Da es räumlich und zeitlich noch passt, besuchen wir auch noch kurz Timmendorf und dessen Strand (nicht zu verwechseln mit Timmendorfer Strand in der Lübecker Bucht zwischen Travemünde und Scharbeutz).

 

Am Sonntag (Muttertag) fuhren wir zum Kamelhof Sternberger Burg, Gemeinde Sternberg, 30 km östlich von Schwerin. Der Kamelhof, 30 Hektar groß, ist eine Mischung aus landwirtschaftlichem Betrieb, Zoo und ein klein wenig Zirkus. Letzteres aber nur, um die Trampeltiere, Dromedare, Strauße, Lamas, Alpakas, Wasserbüffel, Zebras, Elche, Rentiere und Wölfe an Menschen zu gewöhnen. Auf der 1,5 h- "Safari"-Fahrt per Trecker mit Personenanhänger durch die gepflegten, tiergerechten Gehege konnten die meisten Tiere auch angefasst und gestreichelt werden. Respekt erwarben sich die Strauße, die eher selber zupickten als sich von den Gästen berühren zu lassen. Ein tolles, empfehlenswertes Erlebnis ( weiteres s. www.kamelhof-sternbergerburg.de). Wir über-raschten das Betreiber-Ehepaar Kohlhaus mit einigen Mitbringseln: 1 gerahmtes Vereinslogo, 5 kl. Fl. Extertaler Kräuterlikör, eine Ausflugsziele- Karte von Lippe und ein LHB- Heft über die Historie "unserer" Burg Sternberg. Das Erstaunen, die Freude und der Dank waren groß. Nun weiß man auch im Ort Sternberger Burg und in der Stadt Sternberg, wo Extertal liegt.  Der Betreiber Chef Jens Kohlhaus kündigte weitere Ausbau- Vorhaben an. Es sollen bald Elefanten und Papageien integriert werden. Mittags Grillbuffet, nachmittags Kaffee und Kuchen - irgendwann werden wir alles wieder buchen! Abschließend machten wir noch einen Spaziergang am Großen Sternberger See.

 

Die Fotos vom Gr. Sternberger See finden Sie in der folgenden Bildergalerie.

Am Montag hatte unser Busfahrer "Super-" Mario seinen gesetzl. vorgeschriebenen Ruhetag. Unsere Mitfahrer füllten den Tag nach eigenem Sinn aus. Zeit für Wellness, Wanderungen, Shoppen und Besuch der "Backstein-" und Alten Hansestadt Wismar. Sie besitzt mit 76 Hektar die größte im Ostseeraum erhaltene Altstadt und ist ein Flächendenkmal für mittelalterliche Bau- und Lebensweise (UNESCO-Welterbe). 6 monumentale Backsteinkirchen bilden einen einzigartigen Querschnitt durch die berühmte Sakralarchitektur der Hanse-städte im südl. Ostseeraum. Im 17. Jh.  stand Wismar unter schwedischer und dänischer Herrschaft./ Der Verfasser dieses Berichtes (RB) besuchte u.a. die St.-Georgen-Kirche mit ihrer per Aufzug erreichbaren Aussichtsplattform, die einen guten Überblick über die Stadt vermittelt. Und er erlebte am Alten Hafen eine Wismarer "Raubmöwe", die sein gerade erstandenes Brathering- Brötchen abgriff.... 

 

Am Dienstag, 14. Mai, steht Rostock mit Schifffahrt auf der Warne n. Warnemünde auf dem Tourenplan. Wetter schön und seefrisch! Sonniger Tag, herrlicher Tag. so wie es jeder gerne mag! Es ist nicht möglich, die 800 Jahre alte Hansestadt und auch 600 Jahre alte Universitätsstadt an einem Tag zu erkunden. Der kenntnisreiche Stadtführer Herr Häcker war uns dabei eine große Hilfe und führte uns zu einigen der zahlreichen Sehenswürdigkeiten. Nachfolgend einige Fotos von Teilen des Stadtkerns, der Schifffahrt nach Warnemünde und als letztes das Münster zu Doberan, das wir auf der Rückfahrt besuchten.

 

Das Fischland Darß war Ziel unseres Tagesausfluges am Mittwoch (15.5.). In Zingst streben wir am schönen Sandstrand die Seebrücke mit der Tauchgondel an. Damit können die Passagiere trockenen Fußes einen sicheren Tauchgang (stationär) hinein in die Ostsee unternehmen. Leider passte es zeitlich nicht mit der verabredeten Uhrzeit für die Weiterfahrt, daran teilzunehmen. Dennoch ein interessantes Kennen lernen. Viel zu sehen gibt es auch im Künstlerdorf Ahrenshoop, in dem sich seit 1892 Künstler ansiedelten, die Inspiration unter freiem Himmel suchten. Gleichzeitig entwickelte sich der Ort zum Seebad. Das Kunstmuseum, das neue Kunsthaus, Dornenhaus, diverse Keramikwerkstätten und die Seemannskirche sind einige der sehenswerten Ziele im Ort.

Nachfolgend einige Ansichten und Exponate. Die "Göttin des Wahnsinns" steht im Garten des "Dornenhauses".  soll 1.400 € kosten...und ist noch zu haben (Stand 15.5.19).

 

Donnerstag, 16,5.: Das Wetter hatte etwas in Richtung leichter Regen umgeschlagen, deshalb besuchten wir Boltenhagen nur per Busdurchfahrt und fuhren zum Schmetterlingspark in Klütz. Eine Attraktion bei jedem Wetter. Zu Beginn ein sehr informativer 20-Minuten- Vortrag. Wussten wir schon vorher, dass es weltweit rd. 180.000 Schmetterlingsarten gibt? Dass die Schmetterlinge zu den Insekten gehören und die meisten nur kurz leben? Und dass der größte Nachtfalter der Welt, der Altlasseidenspinner, keine Fresswerkzeuge besitzt und nur von dem, was er sich als Raupe angefressen hat, lebt, und das wiederum nur ca. 5 Tage? Die tropisch gestaltete, warm temperierte Halle, der blaue Morpho-Falter, der Bananenfalter, die Weiße Baumnymphe und viele mehr gefielen den Besuchern sehr. Dazu am Boden die niedlichen chinesischen Zwergwachteln (Coturnik chinensis), die Publikum gewohnt sind und damit kein Problem haben. Insgesamt eine ansprechende, empfehlenswerte Anlage (www.schmetterlingszoo.de), die uns sehr gefallen hat.

 

Weiter ging es gegen elf Uhr nach Lübeck, die altehrwürdige Hansestadt mit glanzvoller Geschichte und wegweisender Architektur. Auch hier schöne Backsteinbauten wie das Rathaus, die St. Marien-Kirche und das Holstentor, um nur einige zu nennen. Das "Heiligen-Geist-Hospital" ist das älteste Altenheim Deutschlands. Gegenüber heute sehr spartanisch eingerichtet. Herrlich die Aussicht von der Aussichtsplattform auf 50 m Höhe der St. Petri-Kirche. Zwischendurch erfrischend ein "Flens" im gediegenen Lokal der Schiffergesellschaft e.V.

 

Freitag, der 17. Mai, ist Rückreisetag - mit Zwischenstopp in Lüneburg. Zuerst unserem "Reisewart in Vorruhestand" Horst Grote zum "Schnapszahl-" Geburtstag gratulieren: Auf der ganzen Linie alles Gute, Horst ! Lecker Mittagessen im (ehemal.) Brauhaus KRONE in der Heiligen-Geist-Straße. Dann Stadtbummel nach eigenem Gusto. Etliche Mitfahrer besuchten den Wasserturm und gewannen einen herrlichen Blick von der fast 60 m hohen Aussichtsplattform. Ihnen lag die Dachlandschaft der alten Salzstadt mit vielfältigen Sehenswürdigkeiten zu Füßen. Nahe bei die St.-Johannis-Kirche, die Geschäftsstraße "Am Sande" mit der Industrie- und Handelskammer, etwas ferner das Rathaus, die Kirchen St. Nicolai und St. Michaelis sowie das Kurzentrum und der eigen-willige Libeskindbau.

 

Wir hatten zwar nicht immer viel Zeit - dennoch haben wir sie so weit wie möglich genutzt und genossen. Die Reiseteilnehmer und auch der Vereinsvorstand danken den Reiseorganisatoren Annelie & Uwe Kunze, unterstützt von Karin Bruns, Horst Grote und Rainer Bobenhausen, ganz herzlich für die ausgewogene, gute Planung und Durchführung der Fahrt. Die Unterkunft und Ver-pflegung waren ebenfalls bestens. Mit FELIX- Reisen und "unserem Vereins- Chaffeur" Mario fühlten wir uns sicher unterwegs. Erfreulich, dass unserem Verein 4 neue Mitglieder beigetreten sind. Vielen Dank!

 


2018

https://huv-sternberg.jimdo.com/2018/05/18/jahresfahrt-2018-in-die-toskana/https://huv-sternberg.jimdo.com/2018/05/18/jahresfahrt-2018-in-die-toskana/

Unsere Adventsfahrt vom 03. - 06.12. 2018

 

führte aufgrund vieler Gäste- Nachfragen nochmal ins deutsch/tschechische Erzbegirge in den Raum Jachymov (St. Joachimsthal). Die (Sportler-) Herberge „Chata Lesanka in Marianska, 890 m Höhe, bietet eine etwas urige Unterbringung, was der Gemütlichkeit und Geselligkeit doch irgendwie entgegenkam. Der kleine Preis war willkommen;  das Essen und Getränke nach böhmischer Art ansprechend gut - 45 Teilnehmer waren beeindruckt.

Nach der Anreise per Bus startete am 2. Tag das Ausflugsprogramm zum Schloss  „Kynswart“ (Königswart), zwischen Cheb (Eger) und Marianske Lazne (Marienbad) gelegen. Es wurde 1836 vom österr. Staatskanzler W.L. Metternich im  Stil des Wiener Klassizismus umgebaut. Überraschender Weise konnte es wegen Renovierung nur von außen besichtigt werden. Kurzerhand wurde ins Tagesprogramm ein Aufenthalt im schönen Marienbad eingebaut. Bei herrlichem Wetter beeindruckten die Bauten aus der österreichisch-böhmischen Kaiserzeit, vor allem im Kurviertel mit der Wandelhalle.

Nachfolgend einige Tour- Fotos (Fotos 1 x anklicken = Vergrößerung):

Am Nachmittag ging die Fahrt weiter nach Chodova Plana (früher Kuttenplan) zur Besichtigung der Familienbrauerei „Chodovar“. Das schöne historische Brauerei- Areal mit ursprünglichen, in einem Granitfelsen gebauten Lagerkellern aus dem 12. Jahrhundert beeindruckte die Reisenden sehr. Mit der Besichtigung der Mälzerei und des Braubetriebes war eine Verkostung des Lager- Bieres verbunden.  Mehr davon gab es beim anschließenden guten Essen im stilvoll zum Restaurant ausgebauten ehemaligen Lagerkeller, in dem auch viele historische Geräte zur Bierherstellung zu sehen sind.

Ziel des nächsten Tages war der Plauener Weihnachtsmarkt. Zwischenstation war die Göltzschtalbrücke bei Greiz. Sie ist die größte (Eisenbahn-)Ziegelbrücke der Welt, 1851 fertig gestellt. Zum Mittagessen ging es weiter nach Zeulenroda ins Ratskeller- Restaurant im wunderschönen Rathaus der Stadt.

Danach Weiterfahrt nach Plauen. Schon vom Parkplatz neben der Schlossruine auf dem Schlossberg Hradschin (Mitte 13. Jh.) bietet sich ein schöner Blick auf die Stadtsilhouette mit dem alten Rathausturm und der doppeltürmigen St. Johanniskirche. Die berühmten Plauener Spitzen werden u. a. auf dem gemütlichen, schön dekorierten Weihnachtsmarkt angeboten, wie natürlich auch die Erzgebirgische Holzkunst in seinen historischen und moderneren Varianten. Thüringer "Roster" (Bratwurst) finden auch die Lipper sehr lecker.

Am 6. Dezember gab es zum Start der Rückreise ein Novum in der Vereinsreisegeschichte. Zum Nikolaustag wurden Tüten mit Plätzchen und Süßigkeiten verteilt, die von den Familien Kunze und Bruns zusammengestellt worden waren. Uwe K. wurde posthum zum „Vereins- Weihnachtsbäckerei- Meister“ ernannt, denn er hatte all die leckeren Plätzchen in verschiedenen Ausführungen gebacken. Herzlichen Dank dafür an alle Helfer. Mittags wurde in Freyburg an der Unstrut die Sektkellerei „Rotkäppchen“ besichtigt. Der  sehr informativen Führung mit Erläuterung der historischen Entwicklung und Produktions-methoden folgte eine gesellige Sektverkostung auch mit Produkten, die es nur dort zu kaufen gibt. Ein schöner Reiseabschluss mit guter Stimmung für die Rückfahrt.

Nachfolged eine kleine Bildergalerie (1 x anklicken = Vergrößerung).

 


Jahreshauptfahrt im Mai 2018 nach Italien in die Toskana

46 Mitglieder und Vereinsfreunde unseres Vereins reisten vom 28. April bis 06. Mai per Bus nach Italien in die Toskana.

 

Nach der Zwischenübernachtung in Garmisch- Partenkirchen ging es nach Montecatini Terme ins Hotel bis zur Rückreise am 5. Mai. Von dort aus wurden Tagesausflüge  unternommen.  Zunächst nach Pisa, wo als Erstes die große Menge an Touristen beeindruckte, dann aber die berühmte Piazza dei Mirácoli, der Platz der Wunder, mit dem Schiefen Turm, dem romanischen Dom sowie dem Baptisterium, die größte Taufkapelle der christl. Welt. Nächstes Etappenziel war die Etruskerstadt Lucca. Von  einer Stadtführerin geleitet, wurde die Piazza del Mercato, der Dom und die Kirche San Frediano erkundet. Zum Ausruhen und Genießen war den Tag abschließende Wein-probe mit toskanischem Abendessen willkommen.  --- Wie immer: Fotos 1 x anklicken = Vergrößerung ---

Die nächste Exkursion führte per Eisenbahn zur toskanischen Hauptstadt Florenz. Auch mit Unterstützung der Stadtführerin konnten nicht alle historischen Bauten mit unzähligen Kunstschätzen besichtigt werden. Beeindruckend die Kirche San Marco, der Dom Santa Maria del Fiore mit der imposanten Kuppel sowie die einzigartige Kirche Orsanmichele. Einige Reiseteilnehmer waren auf eigene Faust unterwegs, zum Ponte Vecchio mit seinen exklusiven Goldschmiedegeschäften oder zum Porcellino, dem bronzenen Wildschwein, dessen Schnauze gestreichelt werden will, um eine Wiederkehr nach Florenz zu garantieren. Sehenswert auch der Palazzo Strozzi (Renaissance- Palast), bestückt mit zeitgenössischer Kunst, z.B. den zwei 20m hohen spiralförmigen Rutschen des Künstlers Carsten Höller, die ausprobiert werden konnten. 

Siena, die Stadt des bekannten Pferderennens Palio, durfte im Reiseprogramm nicht fehlen.Die muschelförmige Piazza del Campo ist für viele Reisende einer der schönsten Plätze der Welt. Anschließend Weiterfahrt nach San Gimignano, das mittelalterliche, gut erhaltene Städtchen mit seinen 13 kurios anmutenden Geschlechtertürmen, das von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt wurde.

Der letzte Bus-Ausflug ging in die „Cinque Terre – Fünf Dörfer“ im Süden der Riviera del Levante, zu Recht berühmt für ihre land-schaftliche Schönheit. Monterosso mit seinen bunten, auf die felsige Küste gebauten Häusern vermittelt den mediterranen Charme dieses einmalig schönen Küstenstreifens. Auch ein UNESCO- Welterbe. Zurück fuhr man per Schiff Richtung La Spezia, was erneute herrliche Ausblicke bot.

Der letzte Reisetag in Montecatini Terme war den Reiseteilnehmern zur eigenen Gestaltung überlassen. Die vielen schönen Eindrücke, die an dieser Stelle nicht alle ausgeführt werden können, konnten entspannt verarbeitet werden. Die Rückreise, mit Zwischenübernachtung in Memmingen, verlief problemlos, was die Zufriedenheit der Mitreisenden voll-endete. Die Reiseteilnehmer danken den Reise-organisatoren Horst Grote und Ulrike Wehrmann für die gute Fahrt-gestaltung, Unterbringung und Verpflegung.

 


2017


06. - 13. Mai 2017: Kolberg " Polnische Perle der Ostsee" war für knapp 40 Teilnehmer eine weite Bus-Reise wert. KOLOBRZEG ist eine sympathische Stadt, hierzulande als Kurort und Seebad bekannt. Die Altstadt, der Hafen mit dem Leuchtturm, die Strand-Uferpromenade mit der Seebrücke bieten viele Möglichkeiten für Spaziergänge, Muße,  Erholung und Einkehr.  Dazu unser Tagesausflugsprogramm: Leba- Wanderdünen, Stettin, Swinemünde und der Besuch der Sandskulpturenschau in Ahlbeck (D) waren eindrucksvolle Erlebnisse. Unterwegs auch kurze Zwischen-stopps, z.B. in Stolp (Slupsk) am 08. Mai, wo wir zufälliger Weise eine Militärparade aus Anlass des 72. Jahrestages der

Beendigung des 2. Weltkrieges miterleben konnten. Abends, im Hotel,  an der Parseta gelegen, gab es immer Unter-haltung - und auch sonst waren wir sehr zufrieden! Hier unsere automatische Bilder- Galerie: